Aktuelles

18.10.2022 Fachtag zum Thema „Formelle und informelle Lernpraktiken & digitale Medien in der musikorientierten Jugendarbeit“

Corona liegt (hoffentlich) hinter uns, Proberäume und Tonstudios werden wieder genutzt, Band- und Instrumentenworkshops, Konzerte und Musikcamps organisiert und internationale Begegnungen wieder aufgenommen und fortgeführt. Der Fachtag dient vor allem dem kollegialen Austausch. Sieben Workshops bieten Raum und Zeit, um miteinander Methoden & Didaktiken der Musik-, Instrumenten-, Bandarbeit unter Berücksichtigung von Diversität, Gender, Inklusion und Digitalität praktisch zu erproben, Neues kennenzulernen, von Erfahrungen von KollegInnen und anderen Einrichtungen zu profitieren und Anregungen mitzunehmen.

Die Veranstaltung organisiert die Landesarbeitsgemeinschaft Populäre Musik/Kultur Berlin (LAG Pop e.V.) in Kooperation mit der LKJ Berlin e. V., der Alice Salomon Hochschule Berlin, dem Jugendkulturzentrum ‚Die Weiße Rose‘, dem Freizeit-, Sport- & Kulturzentrum ‚Metronom‘ & der ‚Internetwerkstatt Netti‘ der outreach gGmbH. Veranstaltungsort ist das Jugendkulturzentrum ‚Die Weiße Rose‘, Martin-Luther-Straße 77, 10825 Berlin.

Über diesen Link hier könnt ihr euch anmelden: Anmeldung

Programm_Fachtag_LAGPop_2022
Programm als PDF

Dokumentation der Fachtagung endlich erschienen!

Nun liegt sie vor, die Dokumentation der letztjährigen Fachtagung „(Populäre) Musik/Kultur in der Jugendarbeit“. Die Tagung fiel in eine außergewöhnliche Zeit. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatten die Jugendarbeit – und die Musikarbeit insbesondere – über gut zwei Jahre zum Erliegen gebracht. Die auf der Tagung geführte Debatte um „Digitalisierung und Medialisierung“ traf daher in doppelter Hinsicht den Nerv der Zeit. Die pandemiebedingten Einschränkungen nötigten zu intensiver Nutzung digitaler Formate und Plattformen. Die Diskussion um Sinn, Nutzen, Erfolg und Reichweite ‚medialer Vermittlung‘ und ‚digitaler Arbeitsweisen‘ stand und steht noch am Anfang.

Mit der Omnipräsenz, Direktheit und Verfügbarkeit digitaler Technologien – ob Apps, DAW’s, digitale Plattformen und sonstige musikbezogene Soft- und Hardware – verändern sich die Möglichkeiten des Musikmachens. Auch abseits coronabedingter Einbrüche und Veränderungen muss die musikorientierte Arbeit in den Jugendeinrichtungen prüfen, ob sie die musikalisch – kulturellen Präferenzen von Kindern und Jugendlichen noch trifft und ob sie ihnen adäquate und angemessene Orte sowie technische Ressourcen (an)bieten kann.

Elke Josties macht in ihrem Vortrag noch einmal auf das breite, ausdifferenzierte und über viele Jahre gewachsene Spektrum an Angeboten für musikinteressierte Kinder und Jugendliche aufmerksam und weist auf die große Bedeutung von Musik und kulturell-medialen Selbstbildungsprozessen im Alltag der Offenen Jugendarbeit hin, die ‚oftmals unterschätzt, nicht genügend wahrgenommen und konzeptionell betont wird.‘

Marc Godau unternimmt in einem gegenüber der Vortragsfassung deutlich erweiterten Text gemeinsam mit Matthias Haenisch eine ‚(selbst-)kritische Neueinschätzung für die Kulturelle Bildung, Soziale Arbeit und Musikpädagogik als Fach, die die Herausforderungen und Möglichkeiten des Musikmachens im Digitalzeitalter berücksichtigt und internationale Entwicklungen der Popmusikpädagogik zur Kenntnis nimmt.‘

Mit beiden Beiträgen ist ein Anstoß gemacht, der die Diskussion um Stand, Entwicklung und Perspektiven musikpädagogischer (Jugend)Arbeit in den nächsten  Jahren bestimmen und weiter begleiten wird. Wir freuen uns daher, sie einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

Seiten-aus-LAG-Pop_Fachtagung_2021_Dokumentation
Broschüre als PDF

Neue Broschüre für junge Bands

Gerade erschienen, in nunmehr 5. Auflage, ist das „Dschungel – Info“ für junge Bands und musikinteressierte Kinder und Jugendliche. In der Printversion wird die Broschüre über die Jugend- und Bürgerämter und über die Musikschulen zu bekommen sein, als pdf kann es hier heruntergeladen werden. In den Jugendeinrichtungen wird es in den nächsten Wochen verteilt, bei der LKJ Berlin liegen in der Obentrautstraße 57, 10963 Berlin, Exemplare für Interessierte zur Abholung bereit. Die Broschüre listet die vorhandenen Übungs- und Veranstaltungsräume, Tonstudios und weitere Angebote der Berliner Jugendfreizeiteinrichtungen und Musikschulen auf, geordnet nach Bezirken, nach Ausstattung und Nutzungsbedingungen. 

Die LAG Populäre Musik / Kultur Berlin e. V. hat die Broschüre in Kooperation mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. und jup! Berlin erstellt. Zu danken ist an dieser Stelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Berliner Sparkasse, die die Herstellung aus dem Zweckertrag der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ gefördert hat.

Wegweiser-fuer-junge-Bands
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20.09.2021

Fachtagung zum Thema „Populäre Musik/Kultur in der Jugendarbeit“

Am 20.09.2021, in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr, findet die Fachtagung „Populäre Musik/Kultur in der Jugendarbeit“, organisiert von der Landesarbeitsgemeinschaft Populäre Musik/Kultur Berlin (LAG Pop e.V.) in Kooperation mit der LKJ Berlin e.V., der Alice Salomon Hochschule Berlin und dem Jugendkulturzentrum Königstadt, im Jugendkulturzentrum Königstadt, Saarbrücker Str. 24, 10405 Berlin, statt. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Populäre Musik/Kultur – ob Rock, Jazz, Pop, Hip Hop u.a. – ist nach wie vor ein Leitmedium im Jugendalter, das im Kontext von Identitätssuche, Lebensbewältigung und sozialem Handeln Orientierung bietet und eigenwillige Lern-, Gestaltungs- und Erfahrungsfelder in Gleichaltrigengruppen eröffnet. Sie ist daher seit Jahrzehnten Teil des Alltags in Jugendfreizeiteinrichtungen und hat in vielen Projekten der Jugendkultur- wie Jugendsozialarbeit ihren Platz. Mit Proberäumen, Tonstudios, Konzerten, Band- und Instrumentenworkshops, Musikcamps, internationalen Begegnungen und anderen Angeboten finden Kinder und Jugendliche vielfältige Möglichkeiten und Anregungen, sich an Instrumenten, in Musikgruppen, vor Publikum wie bei Aufnahmen eigener Songs zu erproben.

In den letzten Jahren hat es allerdings viele Veränderungen gegeben, die Auswirkungen auf das Arbeitsfeld haben, wie beispielsweise veränderte Hör- und Rezeptionsgewohnheiten, Formen „digitaler Musikherstellung“ mit Hilfe von Apps, Smartphone und Tablet, die massive Veränderung des alltäglichen Zeitbudgets von Kindern und Jugendlichen durch die Ganztagsschule, die Erprobung anderer Konzepte und neuer Formen der Kooperation mit Schulen, Musikschulen und anderen Partner*innen in Bildungsverbünden. Die Tagung dient der Standortbestimmung und bietet Raum, um weitere Perspektiven und Entwicklungen des Arbeitsfeldes sowie der Kooperation von Jugendarbeit, Schulen, Musikschulen und anderen Einrichtungen zu diskutieren.

Tagungsprogramm-LAGPop-Vorschau
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20.09.2021

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